Sunnwendnacht


Du hast die ganze Nacht gewacht. Ohne Lager – ausser einem kleinen Strandfeuer, zuletzt nur einem glossenden Treibholzstrunk, war da nichts. Du warst schwimmen, am Abend, im letzten Licht, um Mitternacht, unter dem Sternenhimmel. Nun ist es kalt, und die Augen fallen zu. Doch du merkst, der Himmel ist schon heller geworden. Ein seidiges Blau zieht von Westen auf. Dann das Rot. Wie Wollust fällt es über den See, das Wasser ist warm, vor dir schweigen die waldigen Berge und verbergen die Sonne, die ganz im Nordosten schon über den Erdrand lugt. Langsam kommt sie, es wird hell, die Vögel die zwitschern, und die Nacht löst sich langsam in den Morgen auf. 

Dann ist die Sonne da, mit ihr der Tag, das Grün und Gelb des hohen Sommers. Bald ist die Wärme zurück, es ist wie kurz vor Mittag und doch noch früh. Während man in der Stadt den ersten Kaffee nimmt, sind wir schon auf dem Weg zurück. Dankbar, die kürzeste Nacht durchwacht und erlebt zu haben.

...und dann noch dies:

Durch die Hintertür

Wie Diebe sind wir in die Alpen geschlichen. Durch die Hintertür. Aus dem Eriz, wo alles ist, wie es ist im Emmental, im inneren, oberen Mittelland: Chrächen in Hügeln aus Nagelfluh und Sandstein, stattliche Höfe mit breiten Dächern, Tannen und Vieh und ein Dialekt der ist wie Brot, wenn man es nur lange genug kaut. 

Hier spaziert man los, bergauf, und ist nach ein paar Stunden in einer völlig anderen Welt. Hinter der allerersten hartkalkigen Alpenkette, im Land der Moore, Bergwälder und Karrenfelder. Hier sind wir für ein paar Stunden unterwegs. Wir sind allein, treffen niemanden. Der Sommer ist gerade erst angekommen hier, noch stehen die Alphütten leer, die Türen vernagelt, die Dächer unterstellt. Nur Ankenbälli und Enzian erinnern daran, dass hier in wenigen Wochen die Glocken bimmeln, die Feuergruben rauchen und die Bergmilch im Kessi dampft. 
Ein Pfad führt über eine Fluh zurück ins Tal, und wieder sind wieder aus den Alpen ins Mittelland geschlüpft. Die Höfe, die Kühe, der weite Blick – es könnte auch im Schwarzwald sein. Die Sonne leuchtet aus Westen gegen die Kalktürme der Sieben Hengste. Da hinten waren wir, verstohlen, still, auf einen kleinen Besuch.

Linde Zeit

Es ist diese Zeit im Jahr. Die linde Zeit. «Liþa» nannte man sie vor Hunderten von Jahren – die sanfte und schiffbare Zeit. Es sah damals nicht anders aus als heute hier. Der Fluss, die Felsen, der Wald. Nichts sonst. Höchstens ein verlorenes Häuschen, Kalksteinmauern in der Sonne, ein kleiner Garten, ein kühles Bier. 



Wir sind am Doubs, ganz im Westen der Schweiz. Alles trägt hier keltische Namen, der Fluss, der Wald. Doubs, dass hiess einst «der düstere, wilde». Im Winter ist er das wirklich, wenn kaum ein Sonnenstrahl in die Schlucht fällt, die sich tief in die rauhen Hochebenen der Freiberge eingegraben hat. Nun, zur linden Zeit, ist er das kaum. Alles ist grün, das Wasser frisch und kühl. Bei les Brenets steigen wir hinunter in den Canyon, und bleiben drei Tage darin. 


Drei Tage lang sehen wir nur Wald und Wasser, Grün in allen Schattierungen. Drei Tage lang hören wir nur den Fluss, rauschend und tosend, wenn er über die Felsen stürzt, leise gluckernd und plätschernd, wenn er langsam über die Kiesel rinnt. 

Wir schwitzen in der Sonne, sitzen abends zwischen Wolken vom Mücken am Ufer. Wir leben und lieben in der grossen Wärme, dem grossen Grün. Den Himmel sehen wir nur ab und zu, zwischen den Felsen, durch die Äste. Es ist, als wären wir ganz weit drinnen im Land, in seinem Schoss, ganz nahe bei seinem feuchten, steinernen Herzen. In einer Höhle ohne Dach, überwuchert und durchtränkt vom Licht.  
Dann liegst Du in der Hängematte, und der Mond verschwindet hinter den Tannen hoch oben, wo das Land in die Schlucht abbricht. Und das Wasser schmatzt und schluckt und lacht verschmitzt, über Dir schaukeln die Wipfel vor den Sternen, und es wiegt dich sanft und langsam in den Schlaf.


Am schönsten ist es aber doch im Wasser. Du sitzt auf einem moosigen Stein, die Strömung drückt gegen die Brust, den Bauch, umspült Dich, reisst an Dir und stösst Dich hin und her, lechzt um jedes Glied. Nur der Kopf ist immer in der Sonne, nur manchmal machst Du die Augen auf und siehst, wie das Wasser aus dem Wald auf Dich zuschiesst, frisch und kalt und fruchtbar, dahinter die Weiden und der Wald. 



Es ist diese Zeit im Jahr. Die linde Zeit. 


Fyrsti summardagur


Der Fall war ein Meer. Seine Gischt eine Ewigkeit. Als der Winter anfing, standen wir dort. Tranken auf die Ahnen. Auf die Freiheit. Auf dass wir immer einen Weg finden.


Sechs Monate später sind wir wieder hier. Der Fall ist wieder ein Meer, seine Gischt ein Ozean. Die Ahnen sind immer noch da, im Wald, im Berg, im Wasser. Die Freiheit ist wieder da. Und der Weg ist gefunden. Es wird Sommer jetzt. Wir werden es probieren. Und wir werden weit kommen damit.

Dann kommt der Schnee. Und wir stapfen durch den Nebel. So fängt der Sommer eben an, im Norden. 

Fotos: D' Aschega

Östlich von der Sonne und westlich vom Mond

Wir stehen auf einem Felsen, der vor 150 Millionen Jahren gewachsen ist. Langsam, unter türkisblauem Wasser, in einem längst vergangenen Meer. Föhren knorren dem Himmel entgegen, wehren sich. Gegen die Hitze im Sommer, gegen den Sturmwind im Winter. Heute stehen sie ruhig im Abendlicht. Ein Stern versinkt im Wald, 150 Millionen km weit entfernt. Und wir stehen zusammen, haben uns gerade erst getroffen, nach dem ersten richtigen Frühlingstag. In diesen Wäldern sind nur wenige unterwegs. Es ist kein Zufall, stehen wir am selben Abend auf demselben Felsen. Es zieht uns alle in die gleiche Richtung.

In diesem Jura zu wandern, ist wie Bergsteigen im Kleinen. Man geht einfach los, ohne Ziel, ohne Weg. Findet Felsen und Flanken, die machbar scheinen, man versucht sich, manches geht, manches nicht. 

Man ist einfach unterwegs, Holz in den Händen und Erde und Jurakalk. Schwitzen, lieben, trinken. 



Wir geniessen den letzten Tropfen Sonnenlicht uns steigen ab. Auf der Westseite ist es schon dunkel. Hinter den Tannen geht der Mond auf, riesig, schnell. Wir stehen hier, still, östlich von der Sonne und westlich vom Mond. Und wissen, dass wir nirgendwo hinmüssen, um am einzig richtigen Ort zu sein.

Fotos Æ. W. 

Entfesselt


Wir sind zu Besuch hier. Wenige Minuten ennet der Grenze. Wo die Tankstellen sind und die Autobahnen und die Bankomaten. Und der Rhein in einem strengen Korsett fliesst, weil er Grenze sein muss. Grenze zwischen was? In der Raetia Prima? Wo man ein Alemannisch spricht, das das alte Latein mit jedem «a» verrät? 

Wir sind zu Besuch hier, bei einem alten Freund, dem ich nie die Hand geben konnte. Aber, wenn einer stirbt, stirbt dann alles?

Die Antwort im Dorf ob dem Rheintal ist ein kräftiges Nein. «Was mahent iir då? Aso, dr Vatter isch a då gsii! Bischd en Roota in dem Fall? S' ischd offeriart! Kum in's Öschtricherhuus!» Es ist ein warmes Willkommen, und wir gehen als letzte. 

Wochenlang haben sie gearbeitet an ihrem Funka. 22 Meter hoch ist er geworden, und er hat 36 Minuten lang gebrannt. Eine Fackel im Ländle, ein Feuer, das immer auflodert, wenn der Mond dem Winter zeigt, dass es Zeit ist, zu gehen, 40 Tage bevor er nach der der Tagundnachtgleiche voll wird. Sie bauen diesen Turm, weil sie da sind. Sie bauen ihn für die Kinder und die Grossväter  und all jene, die dabei waren und zu früh gegangen sind. Oder auch nur für die Maatla und für sich selbst, und das ist alles das gleiche, weil sie im Funka alle sind.  In dem Augenblick, wenn der Turm in sich zusammenfällt und der Himmel rot wird und die Sprangen in den Himmel stieben.

Sie sind verkatert von der Funkenwache, als die Zuschauer schauen und staunen, wie hoch auf der Leiter eine Fackel ins Holz greift – und die Männer die Kraft der Sonne entfesseln, die im Bergholz war, die heim will, in den Himmel stürmt, in die Kälte und ins Nichts. Zu den anderen Funken. Den Sternen. 



Original Soundtrack vor Ort (weil es der grösste Tag des Jahres war):

Alterativer Soundtrack (weil es auch ein Totenfeuer war):

Fotos Æ.W.

...und wenn der Schnee fallt.

«Ruhig liegt der einsame Hof im Berner Jura. Der Wind hat sich gelegt, die Schneewolken sind weitergezogen und nichts deutet auf das nächtliche, unheimliche Treiben, das hier stattgefunden hat……»
 Æ. W. 



Der Schnee war nass. Der Wind fröstelnd und doch nicht kalt. Der Widerwille gross. Das Gebet kühl und knapp. Keiner sah, wie si uf der Fieri siin, die Geister, tüüsend auf jeden Gufenchnopf, wie sie leise durch die Tannen strichen, als das Licht noch schien, lange nachdem die Sonne zu Rast und Gnaden gegangen war. Oder vielleicht nie mehr kommen würde. 

In dieser Nacht. In der sie dachten, es werde sein wie immer. Und man in der Küche handwerkte und in der Stube auch ein wenig sang, weil es doch ein Fest sein sollte. Bis eine dunkle Frau mit kalten Augen durch den Nebel starrte.

Es gibt kein Fest für die Verlorenen. Für jene, die immer weiter ziehen. Es gibt keine Freude für die armen Seelen. Ihre Ewigkeit in Eis und Sturm. Wo in leeren Herzen kein Feuer mehr brennt. Verloren sein, bis der letzte Winter kommt. Nach dem grossen Brand.

Und wir sind nichts als kleine schwitzende leidende Körper. Wir quälen uns durch den Schnee und durch die Nacht. Da ist kein Gott in uns, da ist keine Berserkerei. Da sind nur Beine, die nicht tragen mögen, Arme die brennen, Herzen, die zu bald zu schnell hämmern, Lungen, die in der kalten Luft verdorren. Da ist nur Widerwille, die Gewissheit, dass man das nicht will. Und die Pflicht. Die verdammte Pflicht. Die zur Melodie wird, und zur Magie. Nach langer, langer Zeit. Bis man nichts anderes mehr will. 


Ewigkeiten später wird die Hütte zum Palast. Durch einen langen Gang von Türen geht es Schritt für Schritt voran. Schlag für Schlag. Und die Hungrigen werden durstig, und den Kleinmütigen geht die Welt auf. Das Heer ist hier.


Und das Heer geht. Hinein in die Nacht. Verschwindet darin. Und findet zwischen Steinen den ewig langen Gleichklang. Zeit ist nicht mehr. Hass ist nicht mehr. Wut ist nicht mehr. Trauer löst sich auf. Ein unerfindlicher Gleichmut steigt aus dem Eisen in die Finger, in die Arme, ins Herz. Tannen stehen vor Weiss. Dieser Zug soll nie aufhören. Wir sind, verloren, daheim.

Zeichnungen: J.P.

Und wir kommen wieder. Durch Feuer und Rauch, durch Nebel. Und verschwinden in feuchten Ecken und Schatten, wenn Ihr in die Sonne geht.

 Im Ohr:
ENSLAVED

Nasse Erde



Der Winter, wenn er denn in das Keltenland kommt, schmilzt weg zur Wintersonnwende. Geht weg für zwölf Tage. Dann wird es plötzlich warm. Der Sturm bricht Bäume, der Fluss geht über. Und es ist Weihnacht.

Und das ganze Städtlein grüsst sich und wünscht. Eine schwarze Schar von Krähen zieht über die für einmal bewegten Gassen. Das Licht geht zu blau, die Glocken läuten. Es sind einsame Zeiten. Denn wer weiss schon, was nach dem Grüssen und Wünschen kommt. Wie es aussieht in den Wohnungen danach. 

Und die Birs nimmt alles mit. Freundschaften. Verwandtschaften.  Liebe. Glauben und Gewissheiten. Und macht mich frei. 


Sihlsonne


Und wieder, Bergschuhe, Hammer, Meissel. Nur sitze ich nun in der S-Bahn und fahre durch die Zürcher Stadtlandschaft. Der Sihl entlang ins Nagelfluhgebirge, wo es schattig ist und waldig und der finstere Trichter der Fallätsche die gesamte Erdgeschichte des Mittellandes aufreisst.

Industrieerbe, Sünden der Sechzigerjahre. Eine Autobahn, auf Pfeilern, mitten im Fluss. Enge, urbane Erinnerung an ärmere Zeiten.

Ich bin etwas verloren, mit meiner Gebirgsausrüstung, mitten in der Stadt. Es ist ein schöner Montag, die Banlieu schläft, Frauen spazieren mit ihren Hunden und Jogger markieren in engen Kleidern aus Plastik, dass sie zwar frei, Zwinglis Geist aber doch verinnerlicht haben.

Es ist schön hier. Der Fluss, die Sonne, der Wald. Hochhäuser im Auenland.

Ich suche Mergel. Abgelagert vor dreissig Millionen Jahren, als die Alpen eine unbedeutende Inselkette, das Mittelland ein flaches Meer und der Jura eine ferne Zukunft war. Am Äntliberg tritt er zutage, schön wie nirgendwo sonst.

Die Bergschuhe habe ich vergebens mitgenommen. Keine wilde Kletterei mitten in der Agglo, keine gefährlichen Rutschpartien am steilen Prallhang. Eine Wand aus Holz und Eisenträger schützt Jogger und Hunde, der weiche Stein ist längst von selbst abenandghiid und liegt als Handstück bereit.

Ich nehme meine Proben, staple sie in den Rucksack, schreite zurück zur Haltestelle. Eine alte Frau in Stützstrümpfen verteilt den  «Wachturm», eine Tafel macht aufmerksam darauf, dass hier Bienen leben.

Ich fahre hinaus. Hinaus aus dem kühlen Dorf am See, nach Westen, nach Burgund. Es war mein letzter Tag in Zürich. Meine steinerne Ernte werden andere dreschen. Mich ruft die Aare, und eine neue Zeit.

Juratage


Die goldenen Tage in den Bergen sind vorbei. Über Zürich ziehen sich die Nebel zusammen. Es wird enger da draussen. Ich bin in diesen Tagen viel im Jura unterwegs. Ziehe im Regen durch die Wälder, sitze im Nebel in einer der urchigen Bauernstuben hoch über dem Solothurner See. Der Geruch von Wald, die erste Kälte im Wind, dass nasse Laub. 

Orkan

Zu Martini zieht ein Reiter übers Land und sät Sturm und Schnee. Heute ist es ein Orkan. Wir sind auf dem Gestler, wie so oft bei diesem Wetter. Um den Sturm zu grüssen, den ersten arktischen Hauch des Winters zu erleben. Doch heute ist es anders. Rauher. 

Mit 140 km/h peitscht der Orkan über die Krete. Der Wind raubt uns die Sicht. Aufrecht gehen geht nicht. Wie Soldaten in einem seltsamen Krieg suchen wir Deckung, kauern, werden immer wieder umgeblasen. Alles gefriert. Es ist ein eisiges Inferno. Wir hören nichts, sehen nichts, tasten uns voran. 

Bis wir vor einem Haus stehen. Die Türe ist offen. Die riesige Gaststube leer. Aus einem Lautsprecher trällern französische Chansons. Wenige Zentimeter entfernt, hinter den blinden Fensterscheiben, tobt der Sturm. 

Ist das noch wahr, fragen wir uns, im Spass, oder sind wir etwa schon erfroren? Da taucht doch noch eine Wirtin auf, will uns kaum glauben, dass wir bei diesem Wetter unterwegs sind. Es gibt Kaffee und Kuchen. Alles ist absurd. 

Als wir absteigen lässt der Sturm schnell nach, frischer Schnee fällt, das Gfogg aus Nebel und Schneeflocken wirkt seltsam rosenrot. Dann kommt eine Frau auf einem Schlitten und zieht lautlos an uns vorbei. Wir blicken zurück – und sehen keine Spuren. 

Fantasie. Doch wäre es war gewesen, keiner von uns hätte gestaunt. 

Allerseelennebel


Während sich die anderen im Nebel des Seelands bei Suppe und Hamme auf die dunkle Jahreszeit einstimmen und kräftig feiern, zieht es uns noch einmal in die Berge. Es ist Allerseelen, und auch hier im Süden hat der Herbst Einzug gehalten. Nebel wabern um die Steinhütten der Alpe di Ribia. Drinnen brennt ein offenes Feuer. Wir sitzen bei Polenta und Wein. Die Vergangenheit ist ganz nah.  


Wie Feuer war auch der Wald, durch den wir aufgestiegen sind. Spätherbst im Lärchenwald. Die Bäume flammen im Grau, leuchten wie Fackeln am Weg. Den wir oft genug verlieren in diesen Tagen. 




Hier ist schon lange nichts mehr wie auf der Karte. Unser Weg zur Alpe di Categn ist verfallen. Manchmal sehen wir nur zwanzig Schritte weit, alles sieht hier gleich aus. Gras, Felsen, Gras. Am nächsten Morgen kommt der Regen. Wir stehen am Lago di Alzasca im Nebelspiel. Ein kalter Hauch streicht über den See. Der Alte ist nun auch hier. 



Der Abstieg ins Tal ist wie eine Rückkehr in die Welt. Der Himmel tut sich auf, die Tessiner Berge tauchen auf. Es wird warm, ein paar hundert Meter weiter untern tragen die Bäume noch ihr letztes Grün. Im Val del Soladino weiden noch ein paar Ziegen, und unten, an der Maggia, herrscht die Stimmung eines lauen Sommerabends.