mai 12, 2006

Kaltbrunnental

Nur wenige Kilometer vom pulsierenden Herzen Basels liegt im Kaltbrunnental ein Stück urwüchsige, verwunschene Natur. Seit kurzem ist das es wie viele andere magische Orte im Basler Jura zum Waldreservat erklärt worden: Holz wird nur noch im unmittelbaren Umfeld des Wanderwegs geschlagen, wenn es um die Sicherheit der Besucher geht. Abseits des Weges soll hier wieder Urwald entstehen können. Schon jetzt ist das Kaltbrunnental ein Stück Wildnis mitten in der lieblichen Kulturlandschaft des Laufentals. Am schönsten ist es im Mai, wenn das Grün des Waldes förmlich explodiert, Bärlauch die schattigen Senken überwuchert und aus den geheimnisvollen Höhleneingängen in den schroffen Kalkfelsen links und rechts des Wildbachs überall Wasser strömt. Dann ist dieses Tal, das einst die ersten Menschen der Nordwestschweiz beherbergte, wie ein Kathedrale, wie ein Versammlungsort verborgener Wesen - ein unglaublich schöner, geheimnisvoller und lebendiger Ort.




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