janvier 22, 2007

Wind, Wald, Speck und Bauernschnaps...

Im Jura lässt sich das Leben geniessen. Man fährt ein paar Minuten Postauto, steigt in einem schattigen Tal aus und wandert über Weiden und durch herrliche Wälder, erst auf breiten Wegen mit einladenden Feuerstellen, dann auf schmalen Pfaden hoch oben am Grat, und plötzlich steht man auf einem der breiten, baumlosen Rücken. Blickt hinunter auf die grosse Stadt am Rhein. Lässt sich vom Wind die Haare zerzausen. Trinkt mit klammen Fingern Whisky und bewundert das Spiel von Licht und Wolken. Und wenn man dann so richtig kalt hat und d Wentellen läärri ischd, ist meist ein Bauernhof in der Nähe, wo eine beherzte Familie auf über 1000 m über Meer Vieh und Pferde züchtet - und in einer gemütlichen Gaststube Speck und gut Kaffee mit Schnaps anbietet. Dort sitzt man dann und geniesst das Glühen, das vom Bauch in den Kopf steigt und alle Kälte aus dem Körper drängt. Es ist immer später, als man meint, wenn es irgendwann aus Gaststube hinaus an die frische Luft geht. Und unten scheint dann meistens schon der Mond. Schön war's, im Westwind auf der Wingä.

4 commentaires:

kopffuessler a dit…

Danke.

Der Wilderer a dit…

You're welcome ; )

kopffuessler a dit…

Wie gern würd ich annehmen und tatsächlich in den Jura kommen.

Der Wilderer a dit…

Was spricht dagegen? So Du Lust hast, spendier ich Dir ein Ziegelhof Zwickelbier. Aber nur im Jura und über 800 m. ü. M. (wobei M. hier für Marseille stehen soll, on est en Suisse, quoi! ; ) Vielleicht sieht man sich mal?