mars 06, 2007

Vorbei...

Fasnachts-Impressionen von HormonaRictus

Trommelwirbel, Pfeifen, Lichter, Farben, Freude und Wehmut, Tänze auf der Strasse und poetische Szenen in den alten Gassen - für drei Tage verfiel die Stadt in einen anderen Zustand. Stundenlang konnte man durch das bunte Treiben ziehen, sich vor riesigen Waggis duckend, die mit Räppli um sich warfen, einmal zu den lauten, überbordend fröhlichen Guggen tanzend, dann wieder still staunend durch die Gässlein schlendernd oder eine Laterne bestaunend, auf der mit bissigen Versen über die Regierung, die Zürcher, das übermächtige Deutschland und überhaupt alle Mächtigen und Lauten hergezogen wurde, beim Weisswein mit Freunden, allein bei einer Mehlsuppe in einem schmalen Winkel der Beiz, dann wieder auf einer der Rheinbrücken, bis einem fast schwindlig wurd von der Musik die aus allen Gassen schallte und die noch in den Ohren hallte, wenn man längst weit weg von der Stadt im ruhigen Bett lag....

Nun ist es der Spuck wieder vorbei, und auf den Plätzen herrscht geschäftiges Treiben wie zuvor. Bis es im nächsten Frühling wieder heissen wird: "Vòòrwäärts Maarsch!"




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