septembre 15, 2007

Am Hardangerjökulen

Zwei Zugstunden von Bergen liegt ein Stück Lappland in Mittelnorwegen: Auf über 1000 m. ü. M. breitet sich hier ein riesiges Hochland aus - die Vidda. Es ist eine karge, alpine Landschaft: Moore, Seen und Gletscherschutt prägen das Bild. Meist ist das Wetter schlecht. Das Meer ist nahe, und Nebel, Nieselregen und Schnee sind hier an der Tagesordnung. Langweilig kann es einem trotzdem nicht werden: Die Witterung wechselt fast stündlich, immer wieder erscheinen die flechtenüberwachsenen Felsrücken und die weisse Firnkuppe des Hardangerjökulen in einem anderen Licht...

Eine Woche lang konnte ich in dieser Urlandschaft verbringen, mitten in der Wildnis und doch mit allem Konfort, den die luxuriös ausgestattete Forschungsstation zu bieten hat. Zu sehen gab es vieles - von den Eismassen des Hardangerjökulen, des grössten Gletschers Skandinaviens, bis zu den filigranen Formen des Planktons, der in den kleinen Seen unweit der Hütte schwebt...



Neuschnee am Hardangerkökulen

Blåisen - das Blaue Eis

Wasser und Weite - die norwegische Vidda

Die Woche ging - natürlich - viel zu schnell vorbei. Zu gerne wär ich noch geblieben, hätte miterlebt, wie der Herbst seinen Farbenzauber über die Landschaft wirft und schliesslich der Winter Einzug hält. Doch Bergen ist nicht weit von Basel, und das Fjell wird mich wohl immer wieder in den Norden ziehn...

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