septembre 10, 2007

Feldkurs II

Plankton-Sampeln mit Petter Larsson

Und wieder einmal führte mich das wissenschaftliche Interesse an einen Ort, an dem ich ohne weiteres auch meine Ferien verbringen würde: Nach Finse (1222), dem höchsten Bahnhof der Bergensbahn und der kleinsten ständig besiedelten Ortschaft Norwegens. Hier betreiben die Universitäten von Bergen und Oslo eine Forschungsstation, auf der zwei Mal im Jahr auch Biologie-Studenten ausgebildet werden. Im Winter hiess das Skifahren, Schneeprofile graben, zugefrorene Seen durchbohren und Spuren lesen. Dieses Mal standen Flechten, Pflanzen, Vögel und Käfer im Vordergrund - und natürlich das Plankton, das sich diesmal ohne knatternde Bohrgeräte ganz einfach aus dem See fischen liess. Und neben dem anspruchsvollen Programm, wie schon im Winter, das Feiern. Sauna, harter Lab-Alk, nächtliches Schwimmen bei 2°C und natürlich viel Gitarrengeschrammel und Gesang. Danach Party und Freunde sehen in Europas coolster Stadt - Bergen. Irgendwann heute früh kam ich dann im Jura an. Jetzt heissts erst Mal arbeiten - während die ERASMUS-Leute in Norwegen schon die nächsten Feiern planen...

Finse-Stimmung irgendwann spät nachts
© Linn Katrine Hagenlund

4 commentaires:

meteo a dit…

Finse.....
Und Du hast das Glück dort gewesen zu sein?
Grandios!
Ich guck mir immer im Winter die Fotos von Svein Ulvund an. Norwegen, Berge... da wird mir warm ums Herz.

Grüsse

meteo

Der Wilderer a dit…

Ja, und ich bin wirklich dankbar, dass mir die dortige Uni diese Chance gegeben hat. Finse ist echt grandios, speziell im Winter. Wär was für Dich: Ich vergess nie mehr wie die Züge sich durch das Schneegestöber auf 1222 vorarbeiten...

Grüsse

Wilderer

Anonyme a dit…

Habe gehört, in Finse werden Alterswohnungen für uns geplant :-)

Direkt mit Sicht auf dem Bahnhof und in die grandiose Natur.

Grüssse

meteo

Der Wilderer a dit…

Kannst mir schon mal eine reservieren ; )