février 16, 2010

Pale Days

Der Håbergnuten ist immer noch gezeichnet vom 
stürmischen Wetter der letzten Wochen.

Die ersten hellen Tage sind nun angebrochen, auch wenn der Sonnenschein unsere Breiten noch nicht ganz erreicht hat – nur manchmal sieht man aus der Höhe ein rötliches Glimmen in den Wolken im Westen, darunter, bläulich-grau, den Schatten, den die Erde an den Himmel wirft. Es sind kurze, fahle Tage, doch sie erlauben schon die ersten Exkursionen in die Umgebung, etwa auf den Bogerbreen, wo Michał einen Blick auf die Temperaturverhältnisse in dem Gletscher werfen will, von dem Longyearbyen sein Trinkwasser bezieht: Der Bogerbreen entwässert in zwei Täler gleichzeitig. Ändert sich der Abfluss, könnte die norwegische Siedlung plötzlich auf dem Trockenen sitzen.


Im Fardalen.

Die anderen Exkursionen führen ins Innere des Eises. Zusammen mit Doug werfen wir einen Blick in die Höhle im Scott Turnerbreen, deren mittlerer Teil seit einer Woche wieder für Touristen zugänglich ist, welche sich unter erfahrener Führung in den Bauch des Gletschers begeben. Die zweite befindet sich auf dem Larsbreen und wurde erst vor kurzem von Studenten entdeckt.

16.02.2010

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