mars 07, 2010

Rentiere


Kleiner, fetter und mit einem dickeren Fell als ihre Artgenossen in Lappland, sind die Svalbardrentiere eigentlich perfekt an die Kälte und den Schnee in der Arktis angepasst - dennoch scheinen sie es in diesem Jahr nicht leicht zu haben. Der Regen im Januar hat die Talböden in Zentralspitzbergen in riesige Eisflächen verwandelt. Das Gras, welches die Tiere normalerweise mit ihren Hufen vom Schnee befreien, ist unter dem Eispanzer unerreichbar. Schon ist man besorgt, die UNIS schickt ein Biologenteam los um die Entwicklung der Population zu überwachen. Entgegen allen Befürchtungen geht es den pelzigen Viechern aber bestens: Sie weichen einfach in höhere Lagen aus, wo weniger Eis liegt. Oder treiben sich zwischen den Studentenbaracken herum, wo sie ein paar verlassene Weihnachtsbäume abknabbern...


07.03.2010

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