novembre 29, 2010

Wald.



Hinter dem Haus beginnt der Wald. Mitten am Nachmittag die Nacht. Nebel schweben über den Wipfeln. Noch schnell hinaus, in diese andere Dunkelheit. Sie ist wild, verworren und voller Geheimnisse. Hier und da ein Schatten im Dämmerlicht, flüchtig, schnell. Ein Knacken im Unterholz. Dann wieder die laute, lebendige Stille der Wälder: Das Rauschen des Windes. Das Knarren der Stämme. Keine Nordlichter, keine Sterne. Dafür ein Dickicht aus Tannen und Dornen, modernden Stämmen und nassem Schnee. Ich bin zurück im Jurawald. Er riecht nach feuchter Luft und wilden Tieren, faulem Holz und Rauch.







Wege und Pfade gibt es viele in diesem  Wald, der den Menschen hier Heimat ist. Ich brauche sie nicht. Einsam folge ich kaum sichtbaren Wildwechseln, klettere über glitschige Felsen und besuche meine alten Orte. Mit knorrigen Föhren bestandene Felsköpfe. Höhlen in den grauen Wänden. Verborgene Lichtungen im Windfall. Auch das ist Wildi. Gleich neben der Strasse fängt sie an.




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