janvier 07, 2012

Sturmgruss


Für einmal war das Wuotisheer nicht unterwegs, in der finsteren, unheimlichen Weihnachtszeit. Zu viele waren krank, zu vielen ging es schlecht. Oben auf den Jurahöhen ziehen sie dennoch in in ihrem wilden Zug, die Geister des Winters, der Berge, des Totenheers. Wir haben ihnen einen Besuch abgestattet. Mit Ski hinauf durch den frischen Schnee, dann auf den Grat, wo der Sturm uns schier die Augen austreibt. Gestlerwetter. 


In dieser gefrorenen Welt haben wir das Horn erhoben, auf Sturm und Wind Schnee, auf die Seelen im Wätterlufd, auf ihren finsteren Anführer. Auf dass uns Lebenslust und Lebenswut so schnell nie mehr abhanden kommen. Mit eisiger Zunge laffen sie den Schaum aus dem Horn, wirbeln ihn auf, lecken ihn weg. Wir entbieten einen letzten jauchzenden Gruss, und schon entgleiten wir mit unseren Skiern und verschwinden im grossen Grau. 


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