février 07, 2010

Drinnen

Blick aus meinem Fenster, um Mittag

Die Mørketida, die finstere Zeit, ist immer wieder ein eigenes Erlebnis. Ist man - nach all dem Reisestress - ersteinmal in der Dunkelheit angekommen, kommt erst einmal das grosse Runterfahren. Man könnte eigentlich immer nur schlafen, essen, lesen. Hauptsache drinnen bleiben, gemütlich, bei Kaffee, Schockolade oder mal einem dunklen Bier. Es braucht ein paar Tage, um wieder in den richtigen Rythmus zu kommen. Zum arbeiten ist die stille und dunkle Zeit aber ganz gut: Man sitzt in seinem Zimmer, wie ein Mönch in seiner Klause, und hat endlich einmal unendlich viel Zeit zum lesen. Je langfädiger so ein Paper, desto besser. Solange immer eine heisse Tasse Kaffee daneben steht. Lange dauert sie jedoch nicht mehr, die dunkle Zeit. Und schon in wenigen Monaten wird der Biorhythmus wieder leiden - dann unter den hellen Nächten und der Mitternachtssonne.

07.02.2010

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