août 23, 2010

24 Stunden


Ferien, Parties, Wanderungen – gearbeitet wird trotzdem. Unsere Fieldsite am Rieperbreen sieht nun, im Spätsommer, ganz anders aus als noch vor zwei Monaten. Die ausgedehnten Schneefelder sind verschwunden und haben wüsten Geröllhalden Platz gemacht. Scheint die Sonne, warten wir im Staub, regnet es, sitzen wir im Schlamm. Dieses Mal waren es fast 24 Stunden: Endlich zeichnen sich Unterschiede ab zwischen Tag und Nacht, und wir hoffen auf erste Färbeversuche, welche den Abfluss zu Zeiten geringer Gletscherschmelze wiederspiegeln. Alle vier Stunden machen wir einen Versuch. Dazwischen warten wir. Oder erkunden die kleinen Höhleneingänge. Jason wird tatsächlich fündig: Durch eine kleine Spalte gelangt man nun direkt in den subglazialen Kanal, durch den unser Wasser fliesst. 





23.08.2010

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