décembre 06, 2012

Ein kleiner Anfang



Und dann, endlich, ist es soweit. Nach all den Wanderungen im Schnee, in denen immer etwas fehlte: Das mühelose Gleiten. Das schleifende Geräusch der Felle in der Spur. Die Freuden der Abfahrt. Es musste nun, trotz frühem Wintereinbruch, Dezember werden, bis genug Schnee liegt. Für Ski. 


Und so sind wir an einem trüben Tag in Unterwalden unterwegs, eine Eingehtour nur, für Effkay der erste Test für sein neues Kriegsgerät: Ein Splitboard, mit dem man aufsteigen kann wie mit Ski, und das sich oben zu einem Snowboard zusammenschrauben lässt. Er hat grosses vor damit in diesem Winter, genauso wie ich mit meinen Ski. Einige der mächtigen Berge wollen wir besuchen, die im nebligen Licht hinter dem Brüning aus dem Waldland ragen. In die Arktis soll es gehen. Die Flüge werden bald gebucht. 


Und so ziehen wir über flache Hänge dem Grau über unseren Köpfen entgegen, machen hie und da einen Abstecher aus der ausgetretenen Spur, um im tiefen, schweren Schnee etwas Training zu holen, und fahren dann doch bald wieder ab, ohne grosse Euphorie, denn der Schnee ist zu tief und die Hänge zu flach um richtig zu fahren, und drüben im Berner Oberland sind alle Gipfel plötzlich weg, eine Warmfront zieht herauf, und wir müssen unser heutiges Ziel sein lassen.


Freude hat es trotzdem gemacht. Denn die erste Tour eines Winter ist immer wie ein Versprechen. Dieser Winter soll lang werden, und wenn wir an einem endlosen Junitag zum letzten Mal aus unseren Skiern steigen werden, werden wir an diesen Tag zurückdenken. 




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