juillet 01, 2013

Ab ins Feld


Die Luft ist warm und drückend, die Bräämen plagen, das Dickicht ist mühsam. Dann steht er da: Ein jahrtausendealter Block, auf dem Rest einer Moräne, hoch über dem Tal. Nun wird gemessen, geschätzt, notiert, gehämmert. Es ist der zweite Sommer, den ich mit Feldarbeit für mein Moränenprojekt verbringe. Für Bergtouren bleibt da wenig Zeit und Kraft. Dafür bieten sich um so mehr Gelegenheiten, das wilde Land Uri kennenzulernen. Nicht seine Gletscher, nicht seine Felsnadeln – aber seine Wälder, seine Dörfer und Höfe, die Talweiden von Meien am frühen Vormittag, die Leute im Gwieschd am Abend beim Wein. 


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