décembre 23, 2013

Nasse Erde



Der Winter, wenn er denn in das Keltenland kommt, schmilzt weg zur Wintersonnwende. Geht weg für zwölf Tage. Dann wird es plötzlich warm. Der Sturm bricht Bäume, der Fluss geht über. Und es ist Weihnacht.

Und das ganze Städtlein grüsst sich und wünscht. Eine schwarze Schar von Krähen zieht über die für einmal bewegten Gassen. Das Licht geht zu blau, die Glocken läuten. Es sind einsame Zeiten. Denn wer weiss schon, was nach dem Grüssen und Wünschen kommt. Wie es aussieht in den Wohnungen danach. 

Und die Birs nimmt alles mit. Freundschaften. Verwandtschaften.  Liebe. Glauben und Gewissheiten. Und macht mich frei. 


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